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Agave Azul-Rohstoffe Bio

  • Agavendicksaft
  • Inulin

Agavendicksaft, auch Agavensirup genannt, ist ein Süßungsmittel, das auf Basis der blauen Tequilana Weber-Agave in Jalisco, Mexiko, produziert wird. Agavensirup ist süßer als Honig, jedoch weniger dickflüssig. Hergestellt wird er aus dem Saft, den die mindestens achtjährige Pflanze in ihrem inneren Kern dann produziert, wenn sie zum Blütentrieb ansetzt. In der traditionellen Art kann über ein halbes Jahr hinweg täglich in manueller Weise bis zu 1,5 l sog. Aguamiel (Honigwasser) entnommen werden. Industriell wird der Pflanzenkern ausgepresst. Der süße Saft wird gefiltert und in den Stahltanks bei Temperaturen unter 70° C erwärmt , wobei sich die Kohlenhydrate in Zucker umwandeln (das vorwiegende Kohlenhydrat ist eine komplexe Form von Fructose, genannt Inulin), sowie zu einer sirupartigen Flüssigkeit konzentriert. Diese ist etwas dünnflüssiger als Honig und variiert farblich von fast transparent bis zu einem dunklen Gelbton.

Agavensirup besteht hauptsächlich aus Fructose und Glucose, wobei der Fructose-Anteil überwiegt. Auf Grund dieses hohen Fructose-Anteils und der Tatsache, dass der Glykämische Index nur den Glucose-Spiegel misst, sind der Glykämische Index und die Glykämische Last eine der niedrigsten unter allen verfügbaren Süßungsmitteln (nach Wikipedia).


Inulin, auch Alantstärke genannt, zählt zu den Fruktanen. Als präbiotischer Nahrungszusatzstoff dient es als Zutat in der Lebensmittelherstellung, beispielsweise in Joghurt als Fettersatz, auch um den Geschmack, die Textur und das Mundgefühl zu verbessern, als Grundstoff zur Herstellung von Fructose, sowie dazu, den Ballaststoffanteil zu erhöhen. In geringerer Menge spielt es auch in der Tierernährung eine Rolle. In der Medizin wird es eingesetzt in der Therapie der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) als Stärkeersatz, da es den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst. Inulin dient vor allem den nützlichen Darmbakterien (Milchsäurebakterien) als Nahrung. Dabei schafft der Abbau von Präbiotika ein saures Milieu, das dem Überleben krankheitserregender Bakterien entgegenwirkt und Darminfektionen vorbeugt. Regelmäßiger Verzehr geeigneter Mengen führt zu einer Verbesserung der Darmflora (nach Wikipedia).

 

 
 
 
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